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Familienplanung in Malawi

Das im Jahre 2013 von der Breuckmann-Stiftung initiierte und geförderte Familienplanungsprogramm in Karonga, Malawi, ist in die Aktivitäten des IIWD eingebunden und hat sich darüber hinaus insbesondere die folgenden Ziele gesetzt:

Ein wichtiges Ziel ist die Einrichtung einer mobilen Klinik mit qualifiziertem medizinischen Personal, mit der insbesondere die Bevölkerung ausserhalb von Städten und grösseren Siedlungen erreicht und medizinisch beraten und versorgt werden kann.









Aktuelle News zum Familienplanungsprogramm



Folgen der Überbevölkerung


„So wie Impfstoffe sind  Verhütungsmittel  eine der größten lebenserhaltenden Innovationen der Menschheitsgeschichte.“


 Bill und Melinda Gates

Mit  14  bereits Mutter

In ihrem neuesten Bericht über das Familienplanungsprogramm in Malawi stellt die Direktorin des Institute of Integrated Women Development (IIWD), Jane Mbale Makwera neue Hochrechnungen für das Bevölkerungswachstum in Malawi vor. Danach scheinen sich frühere Prognosen zu bestätigen, dass sich nämlich bei  einer eher steigenden Wachstumsrate, man geht derzeit von ca. 3% für ganz Malawi aus, die Bevölkerung von heute ca. 17,5 Millionen auf bis zu 40 Millionen im Jahre 2040 erhöht, sich also in nur 25 Jahren mehr als verdoppelt.

Sie beschreibt auch sehr konkret die Folgen dieses rasanten Bevölkerungswachstums für das Land: Malawi lebt heute vor allem vom Verkauf landwirtschaftlicher Produkte. Mit zunehmender Bevölkerung steigt zum einen der Eigenverbrauch, zum anderen muss immer mehr landwirtschaftliche Fläche als Lebensraum für die zunehmende Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. Beide Faktoren führen dazu, dass das ohnehin bitterarme Land seine wichtigste Einnahmequelle verliert. Zudem steigen der Ressourcenverbrauch und die damit verbundene Umweltbelastung.

Öffentliche Einrichtungen stossen längst an ihre Grenzen. So wird in den Schulen bereits heute die angestrebte Schülerzahl von 60 Schülern pro Lehrer bei weitem überschritten und liegt im Landesdurchschnitt bei über 100. In den meisten Krankenhäusern mangelt es heute schon an qualifiziertem medizinischen Personal, insbesondere an Ärzten.