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Aktuelle Nachrichten zu unserem Projekt in Mzimba

Seit Ende 2018 unterstützen wir das auf 3 Jahre angelegte Kooperationsprojekt mit PLAN International „Aufklärung über sexuelle  und reproduktive Gesundheit für Kinder und Jugendliche“ im District Mzimba im Norden Malawis. Im 5. Projekthalbjahr lagen die Schwerpunkte der Aktivitäten auf folgenden Gebieten:

Die jugendlichen Gemeindeberater:innen haben ihre Aufklärungsarbeit im District Mzimba trotz der Corona-bedingten Einschränkungen und unter Einhaltung aller Hygienevorschriften intensiv fortgesetzt. Im Rahmen von weiteren Informationsveranstaltungen klärten sie eine große Anzahl  von Mädchen und Jungen über Fragen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte sowie Verhütungsmethoden auf. Ziel ist es, so ein gesundes Sexualverhalten der Jugendlichen zu fördern und ihnen die negativen Konsequenzen von frühen Schwangerschaften und Kinderheirat bewusst zu machen.

„Ich bin nun viel selbstbewusster und kenne meine Rechte“

Die 24-jährige Joana Nkhoma ist eine der ehrenamtlichen Gemeindeberater:innen des Projekts. Sie erzählt: „Für mich ist es ein Privileg, dass ich an der Ausbildung zur Gemeindehelferin teilnehmen konnte. Dort habe ich viel über sexuelle und reproduktive Gesundheit gelernt und wichtige Lebenskompetenzen wie beispielsweise das Sprechen in der Öffentlichkeit erworben. Ich bin nun viel selbstbewusster und kenne meine Stärken. Das hätte ich ohne die Ausbildung nicht geschafft. Obwohl ich schon volljährig bin, möchte ich noch nicht heiraten, sondern erst eine Ausbildung machen. Die Teilnahme an dem Projekt hat mir dabei geholfen, mich dem Druck durch meine Familie und Freunde zu widersetzen, die mich zu einer frühen Heirat gedrängt haben.“ Joanas Wunsch ist es, Grundschullehrerin zu werden.

Um die Gemeindeberater:innen bei ihrer Arbeit zu unterstützen, wurden 2.000 Poster produziert und an Gemeindekomitees, Jugendclubs und Gesundheits-zentren verteilt. Die Poster vermitteln in Form von Bildern verschiedene Kernbotschaften des Projekts wie beispielsweise das Recht von Jugendlichen auf Zugang zu jugendfreundlichen Gesundheitsdiensten.

Um sicherzustellen, dass auch Jugendliche in entlegenen Gemeinden Zugang zu jugendfreundlichen Gesundheitsleistungen haben, führten wir gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation in zwei Gesundheitszentren insgesamt zehn ambulante Beratungen durch. Da sich viele Jugendliche in der Vergangenheit aus Scham nicht trauten, an den Beratungen teilzunehmen, fanden diese nun unter der Leitung von anderen Jugendlichen statt. Dies erleichtert den jungen Frauen und Männern, offen über ihre Bedürfnisse zu sprechen. Insgesamt 446 Gemeindemitglieder nutzten dieses Angebot. Zu den durchgeführten Maßnahmen gehörten neben HIV-Tests auch die Bereitstellung von Verhütungsmitteln, Schwangerschaftsvorsorgen und Beratungen zur Familienplanung. 

Während der gesamten Projektlaufzeit fanden regelmäßige Treffen mit allen beteiligten Partnerorganisationen statt. Die nach der Hälfte der Projektlaufzeit durchgeführte Evaluation hat unter anderem ergeben, dass der Zugang zu jugendfreundlichen Gesundheitsleistungen von 21 Prozent auf 57 Prozent gestiegen ist. Auch der Wissensstand der Jugendlichen über sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte hat sich erheblich verbessert. Während zu Projektbeginn nur 35 Prozent der Mädchen und Jungen über Themen der sexuellen Gesundheit wie Familienplanung und Verhütung und die negativen Konsequenzen von frühen Schwangerschaften und Kinderheirat Bescheid wussten, sind nun bereits 68 Prozent der Befragten darüber aufgeklärt.






 

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