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Aktuelle Nachrichten zu unserem Projekt in Mzimba

Aufgrund der Corona-Pandemie musste auch dieses Projekt in den letzten Monaten unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden. Leider hatten wir daher auch den aktuellen Zwischenbericht für das 1. HJ 2020 erst mit einiger Verspätung erhalten. Hier das wichtigste in Kürze:

In den ersten Monaten des zweiten Projektjahrs konnten bereits 22.500 junge Menschen angesprochen werden. Zum Projektfortschritt beigetragen haben insbesondere auch die neu eingesetzten Youth Community-Based Distribution Agents - geschulte Jugendliche, die in den Gemeinden zu sexueller Gesundheit beraten und Verhütungsmittel verteilen. Sie klären auch über Teenagerschwangerschaften, die Gefahren sexuell übertragbarer Krankheiten, über HIV und Covid-19 auf. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist hierbei, dass die Jugendlichen einander auf Augenhöhe begegnen und daher eine niedrigere Hemmschwelle als etwa beim Besuch der Gesundheitszentren besteht.

Ausbildung von jugendlichen Gemeindehelfern

Im Berichtszeitraum wurde 98 Jugendliche, davon 49 Mädchen, zu ehren-amtlichen Gemeindehelfern ausgebildet. Inhalte der Ausbildung waren die Prävention von Geschlechtskrankheiten, Familienplanung, Verhütung und die Verwendung von Aufklärungsmaterialien.

Besuche bei lokalen Gesundheitseinrichtungen

Im April und Mai 2020 wurden 17 Gesundheitszentren im Projektbezirk besucht, um die bisherigen Fortschritte der jugendfreundlichen Gesundheitsversorgung zu begutachten. Erste Erfolge sind bereits sichtbar: Alle geprüften Gesundheitseinrichtungen sind mittlerweile in der Lage, eine jugendfreundliche Gesundheitsversorgung anzubieten.

Aufklärung in den Gemeinden

Ziel des Projekts ist es, den Projektgemeinden wertfreie und geschlechtssensible Informationen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit von Mädchen und Jungen zu vermitteln. Dafür wurde u.a. die für Schulungen genutzte Broschüre zu jugendfreundlicher Gesundheitsversorgung gemeinsam mit den lokalen Behörden evaluiert und um ein Zusatzmodul mit Richtlinien zu Themen der Gleichberechtigung ergänzt.


Hier finden Sie den kompletten  Zwischenbericht für das 1. HJ 2020

© by PLAN International

Aktuelles zum Projekt Schneeleoparden in Nepal

Nach zwei umfangreichen Datenerhebungen 2019 musste ein für das Frühjahr 2020 geplanter Forschungsaufenthalt in Nepal aufgrund der COVID-19-Pandemie kurzfristig verschoben werden. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen um die COVID-19-Pandemie und wieder teils verschärften gesetzlichen Einschränkungen ist derzeit unklar, ob und in welchem Umfang die geplanten Forschungsarbeiten in Nepal tatsächlich noch in diesem Jahr fortgesetzt werden können. Die Forschungsarbeiten, die u.a. Zählungen von Blauschafen und Murmeltieren, Interviews mit Nutztierhalter*innen und die Dokumentation der Spuren von Schneeleoparden beinhalten, wären witterungsabhängig voraussichtlich bis November möglich.

In den letzten Monaten konnte allerdings ein wichtiger Teil der 2019 gesammelten Daten ausgewertet werden. Diese Analyse lieferte interessante Ergebnisse zur Entwicklung der Blauschaf-Population, einem der wichtigsten Beutetiere des Schneeleoparden  in der Annapurna Conservation Area - mit einer Fläche von über 7600 km2 Nepals größtes Schutzgebiet.

Zwischen Juli und September 2020 wurden im Projektgebiet außerdem Interviews mit mehr als 400 Halter*innen von Nutztieren wie Yaks, Schafen und Ziegen durchgeführt. Diese Befragungen sollen in den kommenden Monaten ausgewertet werden. Daraus erhoffen sich die Forscher*innen Erkenntnisse zur Eignung und Effektivität diverser Herdenschutzmaßnahmen, um Nutztierrisse von Schneeleoparden zu verhindern und die bedrohte Großkatze somit vor vergeltenden Tötungen zu schützen.


© by Marc Filla


© by Tashi R. Ghale