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Die aktuelle Situation in Malawi

In Malawi (wie auch in Simbabwe, Sambia und Mosambik) stehen die Menschen derzeit vor einem weiteren Problem: aufgrund der Ernterück-gänge durch Dürren und den Folgen des Zyklons Idai ist die Lage in hohem Maße angespannt. Im ganzen südlichen Afrika gefährdet die Nahrungsmittelknappheit die Bevölkerung, und speziell die Kinder. In Malawi sind Menschen in 27 von 28 Distrikten betroffen. Aufgrund des Klimawandels werden in Zukunft Dürren und Überschwemmungen häufiger auftreten und extremer ausfallen.

Die Versorgungslage wird also noch kritischer werden, Hunger und Wasserknappheit werden zunehmen, insbesondere, wenn gleichzeitig die Bevölkerung weiter in dem prognostizierten Umfang wächst.

Umso wichtiger ist es, dass wir den betroffenen Menschen vor Ort weiterhin helfen, ihre Lebensbedingungen langfristig zu verbessern.

Mit unserem Projekt „Aufklärung über reproduktive und sexuelle Gesundheit für Kinder und Jugendliche“, das wir seit Ende 2018 in Kooperation mit PLAN in Mzimba durchführen, wollen wir dazu beitragen, die Geburtenrate spürbar zu reduzieren und das Bevölkerungswachstum zumindest deutlich zu verlangsamen.

Mehr über dieses Projekt erfahren


© by Tashi R. Ghale


© by LUWEREZI


Neuigkeiten zum Projekt Schneeleoparden in Nepal

Seit Anfang 2019 unterstützen wir ein von der Georg-August-Universität Göttingen initiiertes Forschungs- und Artenschutzprojekt, das sich dem Schutz einer global bedrohten Großkatze, dem Schneeleoparden, widmet.

Mehr über dieses Projekt erfahren

Inzwischen fanden zwei Feldaufenthalte statt, einer im Frühjahr 2019 in den Regionen Manang und Naar-Phu, ein weiterer im Herbst 2019, in der zusätzlich die Region Upper Mustang untersucht wurde. Ein erstes Ziel dieser Arbeiten war es, die ausgewählten Methoden zur Erfassung der Beutetiere des Schneeleoparden zu testen und zu optimieren sowie die Eignung eines speziell für dieses Projekt konzipierten Fragebogens über Nutztierverluste zu überprüfen. Bei den Forschungsaufenthalten sammelte das internationale Forscherteam Daten in bisher 50 „Studieneinheiten“ (jeweis 16 qkm großen Zellen). So wurden u.a. 180 Interviews mit Nutztierhaltern durchgeführt und Spuren von Schneeleoparden und deren Beutetieren entlang von Wildpfaden dokumentiert. Alleine die Gesamtlänge der im Hochgebirge gelaufenen „Transekte“ (inklusive Wiederholungen) betrug rund 340 km. Insbesondere während des zweiten Feldaufenthaltes fanden die Forschungsarbeiten teils unter schwierigen Bedingungen (Ausläufer des Monsunregens, unerwarteter Schneefall) in bis zu 5.300 m Meereshöhe statt. Allerdings wurden die Forscher für Ihre Mühen mit der Beobachtung eines ausgewachsenen Schneeleoparden belohnt. Im Frühjahr und Herbst 2020 sollen die Feldarbeiten fortgeführt und auf benachbarte Regionen ausgeweitet werden

Das Projekt unterstützt zudem lokale Nutztierhalter bei der Beschaffung und Umsetzung konkreter Herdenschutzmaßnahmen. Dazu wurden mit einem Teil der Projektgelder 15 sogenannte „Foxlights“ erworben und in den Ortschaften Naar und Phu an lokale Nutztierhalter (überwiegend Yak-Halter) verteilt. Diese Foxlights sind solarbetriebene Lichtgeber, welche Schneeleoparden nachts durch das unregelmäßige Aussenden von Lichtsignalen von Nutztieren fernhalten sollen. Durch den dadurch bedingten verbesserten Herdenschutz werden gleichzeitig  die Schnee-leoparden vor Vergeltungsmaßnahmen der Nutztierhalter geschützt, sodass idealerweise beide Parteien profitieren.



© by Rinzin P. Lama

Lama


© by Kehsab Magar